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Ameisen

Ameise

Abhängig von der Art leben tausende Ameisen mit einer oder mehreren Königinnen in Kolonien. Mehr als 6000 Ameisenarten sind bekannt.

Die Königin entspricht der menschlichen Vorstellung einer Maschine, die Eier legt.

Sie hat spezielle Arbeiterinnen und Soldaten um sich herum, die die Larven versorgen bzw. die Kolonie beschützen.

Häufig vorkommende Ameisenarten sind in Deutschland die Wiesenameise (Teramorium caespitum) und die schwarzgraue Wegameise (Lasius niger).

Sie ernähren sich von zuckerhaltigen und eiweißreichen Substanzen. Die Arbeiterinnen laufen bei der Nahrungssuche im ganzen Haus, besonders im Küchenbereich herum.

Während bei der Wiesenameise die Arbeiterinnen 2 - 3,5 mm lang werden, sind die Arbeiterinnen der Wegameise mit 4 mm etwas größer.

Schäden (z.B. Unterhöhlung von Terrassenplatten und Beschädigung von Pflanzen) richtet die Wiesen- bzw. schwarzgraue Wegameise speziell auf der Terrasse und im Garten an.

Vor allem in tropischen Ländern - aber auch in Europa - entdeckt man sehr häufig die Pharao-Ameise (Monomorium pharaonis), die in den Mauern der Häuser lebt und durch kleine Risse und Fugen ihren Weg in das Haus findet.

Da sie die Wärme liebt, kommen Kolonien nur an warmen Orten (z.B. an Wasserleitungen in der Wand) vor.

Die Arbeiterin der Pharao-Ameise wird bis zu 2 - 2,5 mm lang. Neben süßen und eiweißhaltigen Lebensmitteln ernährt sich die Pharao-Ameise auch von organischen Abfällen. Besonders in Krankenhäusern besteht die Gefahr, dass die Pharao-Ameise Krankheitskeime aller Art verbreitet, da sie mit Vorliebe auch an gebrauchtes Verbandsmaterial herangeht. Gefürchtet ist sie ebenfalls in Großküchen, Bäckereien und Hallenbädern. Pharaoameisen können den Menschen sowohl beißen, wie auch stechen.